
ARGE NETZ
ARGE NETZ ist eine der führenden Unternehmensgruppen erneuerbarer Energieerzeuger aus dem hohen Norden. Mittelpunkt unserer Arbeit ist die Nutzung Erneuerbarer Energien im Rahmen einer integrierten Energieplanung. Unsere Ziele: 100 % Erneuerbare sowie Stärkung von Mittelstand und Bürgerenergie. Um dieses Ziel zu erreichen, bieten wir Betreiberinnen und Betreibern von Erneuerbaren Energien Anlagen Dienstleistungen und Projekte und vertreten ihre Interessen in Kiel, Berlin und Brüssel.
Unsere Energie stammt aus dem Norden

Unsere Themen und Tätigkeitsfelder
-
Bürgerenergie
-
Batteriespeicher
-
Windenergie
-
Solarenergie
-
Bioenergie
-
Interessensvertretung
-
Dienstleistungen
-
Versicherungen

ARGE NETZ –
Die Energiegemeinschaft im Norden
{ct4}%
Erneuerbare
{ct1}
Gesellschaften
{ct2}
Megawatt
{ct3}
Kommanditist*innen
Aktuelles aus der ARGE NETZ
Privilegierung von Batteriespeichern im Außenbereich ist der richtige Ansatz, Netzdienlichkeit ist jedoch kein baurechtliches Kriterium Die Regierungskoalition in Schleswig-Holstein will Batteriespeicher im Außenbereich privilegieren – ein richtiger Schritt, denn die Privilegierung im Außenbereich beschleunigt Planungs- und Genehmigungsverfahren und baut Standortbarrieren ab, was den Investitionsprozess für Vorhabenträger kalkulierbarer macht.
Im Jahr 2022 beliefen sich die Gewerbesteuerzahlungen auf rund 140 Millionen Euro, 2023 auf etwa 95 Millionen Euro. Damit übersteigen die Abgaben aus Erneuerbaren Energien insbesondere an der Westküste Schleswig-Holsteins deutlich die Gewerbesteuerzahlungen anderer Branchen.
Batteriespeicher sind eine unverzichtbare Technologie, um die Energiewende erfolgreich voranzutreiben. Für Schleswig-Holstein, mit seinem hohen Anteil an Windenergie, bieten sie die Möglichkeit, erneuerbare Energien effizienter zu nutzen, Netzengpässe zu entlasten und die regionale Wirtschaft zu stärken. Speicher können überschüssigen Strom aufnehmen und bei Bedarf ins Netz zurückführen, wodurch Abregelungen vermieden und Redispatchkosten gesenkt werden. Aktuell gestaltet sich der Marktzugang für mittelständische Unternehmen jedoch schwierig, da Netzkapazitäten häufig blockiert werden und der Wettbewerb durch größere Marktakteure dominiert wird.
Wir haben eine deutlich bessere Ausgangslage als andere Bundesländer, von daher sollten wir über eine SH-passgenaue Lösung nachdenken! Starre und passive Verpflichtungen verhindern eine ehrliche Mitwirkung regionaler Akteure. Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, welche Maßnahmen es tatsächlich braucht, um die Bürgerenergie zu erhalten und zu stärken.
Stephan Frense, CEO ARGE NETZ
Die ARGE NETZ GmbH & Co. KG bedankt sich bei den Beschlusskammern 6 und 8 der Bundesnetzagentur für die Gelegenheit, im Rahmen des Festlegungsverfahrens zur Fortentwicklung des sog. Redispatch 2.0 Stellung beziehen zu dürfen.

© 2024 Storyfischer

Die schnelle Modernisierung unserer (Energie)-Infrastruktur ist die Grundlage für Wohlstand im Industrieland und Mittelstandsland Deutschland. Im Energiesektor will die Branche bis 2030 Energiewende-Investitionen von bis zu 721 Milliarden Euro auf den Weg bringen.
Um Investitionsentscheidungen treffen zu können, sind im Übergang zur nächsten Legislatur einige Regelungen im Energiebereich dringend erforderlich. Die Erneuerbaren-Gruppe ARGE NETZ empfiehlt ausdrücklich die schnelle Umsetzung folgender Maßnahmen noch in den nächsten Wochen
Die Neuwahl des Deutschen Bundestages erfolgt am 23. Februar 2025. Der politische Betrieb in Berlin geht trotzdem weiter, wenn auch unter neuen Vorzeichen. Das Politik-Team der ARGE NETZ setzt sich nun auf drei Ebenen für unsere Interessen ein: 1. Adhoc-Umsetzung dringlicher Maßnahmen noch in dieser Legislatur, 2. Einbringung unserer Positionen in Sofortprogrammen möglicher Koalitionäre und 3. strategische Bausteine für die Programme der Parteien in einer Agenda 2030. Darüber hinaus planen wir Formate mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag in Schleswig-Holstein. Dabei unterstützen wir gezielt unsere Ansprechpartner in der Politik auf dem Weg in die neue Legislatur, finanziell und vor allem mit guten Argumenten aus dem erneuerbaren Mittelstand.
Mit der vor wenigen Tagen vorgelegten Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG)wird wohl das letzte große Energiepaket der Ampel-Regierung auf den Weg gebracht. Es ist richtig, dass der Fokus auf mehr Transparenz und Beschleunigung bei den Netzen liegt. Es freut uns besonders, dass Energy Sharing endlich umgesetzt werden soll. Zugleich fehlen zentrale Themen, u.a. zur Überbauung am Netzverknüpfungspunkt, die Verstetigung der Schall-Regelung in §31k, Abbau Hemmnisse bei Flexibilität und Industrie-Direktbelieferung. ARGE NETZ wird sich im parlamentarischen Verfahren hierzu weiter aktiv einbringen.
Mitten in der parlamentarischen Sommerpause hat das BMWK das lang angekündigte Optionenpapier zum künftigen Strommarktdesign vorgelegt. Wir haben uns im Prozess aktiv eingebracht und mit einer eigenen Stellungnahme direkt bei der Politik als auch über unsere Verbände für die Belange des Mittelstands stark gemacht. Als Grundvoraussetzung für die Energiewende muss jetzt Flexibilität in allen Bereichen Vorrang haben. Zugleich setzen wir uns für eine behutsame Weiterentwicklung des Investitionsschutzes im EEG ein statt einem möglichen Bruch im Fördersystem.